Kürzungen im sozialen Bereich des Landes NRW

Deutlich ist, dass wir Menschen privat und öffentlich sparen müssen. Keine Frage, aber wir als Kirche stehen und standen immer auf der Seite derer, für die nicht Besitzstandswahrung ein erklärtes Ziel sein kann, weil es nicht viel zu bewahren gibt und sie in der Regel keine Lobby und Stimme in der Gesellschaft haben.

Wenn jetzt auch noch die letzte Hilfe gestrichen werden soll, Beratungsstellen für Verschuldete, Schwangere, Drogenabhängige verschwinden, Arbeitslosen Projekte der Vergangenheit angehören, Kindergärten und offene Jugendhäuser für Freie Träger, wie Kirchen und Wohlfahrtsverbände untragbar, weil unbezahlbar, werden, wo bleiben die Menschen.

Das alles hat mit Kürzungen nichts mehr zu tun, auch nicht mit dem berühmten Rasenmäher! Das verunstaltet unsere Gesellschaft und letztlich uns und es ist mehr als ein Spiel mit dem Feuer, denn bewährte Strukturen gehen verloren und die Menschen bleiben allein zurück.

Politisch handeln, bedeutet das Ganze der Gesellschaft im Blick zu haben und die Balance zu bewahren, wenn sie denn vernünftige, dem Grundgesetz entsprechende Politik sein soll. 

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http://www.nrw-bleib-sozial.de/