Harte Entscheidungen fordern Umdenken aller!

Informationen aus der Gemeindeversammlung in Möllen!

Pfarrer Federwisch, der Vorsitzende des Presbyteriums, begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Zusammenkunft mit einer Andacht. Anschließend wurden die Tagesordnungspunkte bekannt gegeben.

Zunächst berichtete Pfarrer Eickmeier über die Zukunftskonferenz, die im Februar des Jahres (GEMEINDE-BRIEF 1/2003) stattgefunden hatte. Er dokumentierte den Ablauf dieser Konferenz und deren Ergebnisse. Zum besserenVerständnis erhielt jeder ein Informationsblatt. Die Arbeitsgruppen der Zukunftskonferenz stellten ihre bisherigen Ergebnisse vor und waren offen für die Fragen der Gemeinde. Die Anregungen der Gemeindemitglieder wurden aufgenommen.

Veränderung der Küsterarbeit

Da Herr Berlin, bisheriger Küster in Götterswickerhamm, in den Ruhestand geht, ist aufgrund der Finanzlage eine neue Regelung zu treffen. So sollen in Zukunft Beerdigungsnachfeiern nicht mehr von Küstern begleitet und zu einem Teil in Rechnung gestellt werden. Auch werden einige ihrer Tätigkeiten in ehrenamtlicher Mitarbeit übernommen, wie etwa der Sonntagsdienst in der Kirche bei Urlaubs- oder Krankheitsvertretung. Ferner sollen die verschiedenen Gruppen ihre Veranstaltungen verstärkt selbst vorbereiten.

Über die Arbeitsverteilung für die Küster konnte man jedoch noch keine Übereinkunft erzielen. Pfarrerin Ibbeken wies eindringlich darauf hin, dass aus finanziellen Gründen eine Neustrukturierung unausweichlich sein wird.

Kindergarten Christian-Morgenstern

Dieser Kindergarten bleibt nicht mehr in der Trägerschaft unserer Gemeinde. Der Vertrag mit der Stadt Voerde läuft aus und kann nicht mehr verlängert werden. Bei den Vertragsverhandlungen ist aber festgelegt worden, dass es für die Mitarbeiterinnen keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Sie werden auf jeden Fall von einem neuen Träger ein Jahr weiter beschäftigt.

Verkauf von Grundstücken

Im Augenblick wird geklärt, ob die infrage kommenden Grundstücke an der Grünstraße und Friedhofstraße Bauland werden können. Erst dann kann weiter entschieden werden.

Pfarrer Federwisch legte am Ende dar, dass die finanziell schwierige Situation der Gemeinde auch die pfarramtliche Arbeit belaste, zudem wird auch das Presbyterium manch harte Entscheidungen zu treffen haben, so dass es nicht nur auf die ide-elle Unterstützung der Gemeindeglieder angewiesen sei. Er schloss mit Gebet und der Bitte um Gottes Segen.