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Auf die ehrenamtliche Mitarbeit von Gemeindegliedern konnte und wollte die Kirche nie verzichten. Heute leisten sie wichtige Dienste. So wird z.B. der Küsterdienst im Bezirk Götterswickerhamm an Sonn- und Feiertagen ehrenamtlich geleistet. Der Gemeindebrief stellt im folgenden, Gabi Legeland, eine der acht Mitarbeitenden vor.

Seit wann widmen Sie schon einen Teil Ihrer Freizeit dem ehrenamtlichen Küsterdienst?
Gabi Legeland: Puh, da muss ich erst einmal nachdenken. Ich habe das für mich nicht schriftlich festgehalten, und die Zeit vergeht ja so schnell. Ich glaube, es sind jetzt fast zwei Jahre.
Und wie kamen Sie zu diesem Dienst für die Gemeinde?
Nach dem Einsparen der Küsterdienststelle kam ein Aufruf von Frau Ibbeken, dass Menschen gesucht werden, die halt einen Teil der Küsterdienstaufgaben übernehmen möchten. Daraufhin habe ich mich dann u. a. gemeldet.
Da müssen Sie sicherlich sehr oft zur Stelle sein.
Das ist sehr unterschiedlich. Da sich glücklicherweise so viele ehrenamtliche Mitarbeiter gefunden haben, reduziert sich der Dienst auf ungefähreinmal in zwei Monaten. Manchmal sind es auch zweimal in einem Monat, aber dann hat man auch mal drei Monate lang keinen Dienst.
Können Sie mal sagen, welche Tätigkeiten der ehrenamtliche Küsterdienst umfasst ?
Hier kommt mir als Erstes das Glockenläuten in den Sinn, da es für mich etwas ganz Besonderes ist, morgens alleine in der Kirche zu stehen, und das Anschwingen der Glocken hören zu können. Das hat was! Des Weiteren werden die Kerzen auf dem Altar angezündet, die Lichter und das Mikrofon eingeschaltet und die Lieder auf die Liedertafeln gesteckt. Zum Abendmahl wird das Brot dazu geschnitten und es werden die Kelche mit dem Traubensaft vorbereitet. Und bei einer Taufe werden vorab das Taufbecken mit etwas Wasser gefüllt und zusätzlich eine Kanne mit Wasser an den Beckenrand gestellt sowie Servietten an den Rand gelegt.
Engagieren Sie sich darüber hinaus auch noch in anderer Hinsicht in der Gemeinde?
Ja. Da ich leidenschaftlich gerne singe (nicht immer gut, aber halt gerne), hat es mich vor etwa zweieinhalb Jahren in die „Kleine DomKantorei“ gezogen. Weiterhin bin ich zusammen mit Frau Wiedemann, Frau Hülsdonk, Frau Peter und Frau Ibbeken im Besuchsdienst tätig. Das heißt, wir besuchen Menschen ab dem 80. Lebensjahr zu ihren Geburtstagen.
Bleibt denn neben beruflicher Tätigkeit und Betätigung zum Wohle der Gemeinde auch noch Zeit für Hobbies?
Aber klar! Da so viele Mitarbeiter mit zupacken, sind die anfallenden Arbeiten gut verteilt. Es bleibt also noch Zeit zum Ski fahren (was ja eh nur im Winter möglich ist), Inlinern, Walken und Fahrrad fahren (was ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich regelmäßig ausübe).
Die Gemeinde dankt Ihnen sehr für Ihre Dienste und wünscht Ihnen wei-terhin viel Freude in Ihrem Ehrenamt.