„Relli“ einmal anders!
Aktionstage für Kinder der Grundschulen von beiden Kirchen ökumenisch vorbereitet.
„Hört Ihr den letzten Glockenschlag?“, fragte Pfarrerin Hanke Ibbeken die mehr als hundert Kinder, die sich in der Kirche von Götterswickerhamm versammelt hatten. Da wurde es ganz still. Sie hörten ihn, und alle konnten einstimmen in das Lied: „Viele kleine Leute, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Pfr Eickmeier an der Gitarre
Ein Problem gemeinsam lösen.
Damit begann der Aktionstag für das Fach „Religion in der Grundschule“. “Das Ganze ist aus einer Not entstanden, die beide Kirchen betraf“, erläuterte Pfarrer Eickmeier. Neben den zwei Stunden Religion im Stundenplan ist noch eine wöchentliche Kontaktstunde vorgesehen, die von den Kirchengemeinden in der Schule wahrgenommen werden soll. Häufig mussten diese wegen Amtshandlungen ausfallen.“
Den Aktionstag vorbereiten.
So bereiten die Religionslehrer und -lehrerinnen, der Pastoralreferent Johannes Hegge, die Pfarrer Gregor Rolfes, Harald Eickmeier und Pfarrerin Hanke Ibbeken nun jeweils einmal im Halbjahr einen Aktionstag RU (Religionsunterricht) gemeinsam vor. An dem Tag kommen die Kinder nach Götterswickerhamm. „Wir basteln mit den Kindern, singen und erzählen Geschichten“, erklärte Pfarrer Eickmeier, „in einer Gruppe erarbeiten wir mit den Kindern das Thema: ‘Christen‘, wie es am Anfang war. Jedes Kind bastelt dann aus Ton einen Fisch, der ja ein Geheimzeichen der ersten Christen war.“
Verschiedene Themen.
„Was ist Kirche heute?“, war ein anderes Thema. Aus Transparentpapier entstand ein Kirchenfenster, in das geschrieben wurde, was Kirche ist und was ihre Aufgaben sind. In der dritten Gruppe ging es um den ‘Barmherzigen Samariter’. Die Kinder malten am Ende Fußspuren und trugen darin ein, was sie sich zutrauten an ‚kleinen Schritten’ zu tun.Nach einer Stunde wechselten die Kinder die Gruppen.. Die Ergebnisse wurden in einem abschließenden Gottesdienst vorgestellt und sollen noch eine Zeit lang den Klassenraum schmücken.